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Sorgen bei den Laubholzsägern

Landwirtschaft

Rohstoffversorgung bei Laubholz mit Problemen

In Kassel trafen sich Laubholzverarbeiter und Vertreter verschiedener Waldbesitzer zum Austausch über die Marktversorgung mit Laubholz. Die Ergebnisse sind nach Auskunft der Plattform Forst und Holz besorgend und können nur mit Transparenz und Ehrlichkeit entlang der Wertschöpfungskette gelöst werden.

Die Buchenverarbeitung in Deutschland leidet zunehmend unter wachsender Konkurrenz aus Rumänien. Vor allem die Bedingungen entlang der Bereitstellungs- und Verarbeitungskette sind nur wenig mit denen in Deutschland zu vergleichen.

Weitere Themen sind Flächenstilllegung und Nutzungseinschränkungen. Während die unterschiedliche Nutzungsstrategien der Bundesländer gut einzuschätzen sind, sind die Einschränkungen über die FFH-Gebiete und durch Auflagen der Schutzgebiete für die Holzindustrie noch nicht absehbar. Vermutlich müssten Käufer in den betroffenen Gebieten sich auf größere Einkaufsradien und damit auf höhere Transportkosten einstellen.

Lichtblicke gibt es beim Preis. Bei Eiche und Buche liege die Nachfrage auf Vorjahresniveau und halte einen Preisanstieg bereit. Das gilt auch für die Esche, die gut nachgefragt wird. Hier reduziere sich das Angebot allerdings um ein flächenhaftes Absterben der Bäume. Bergahorn, Erle und Kirsche sind als Holzrohstoff weiterhin nur wenig gefragt.

Lesestoff:

www.dfwr.de

roRo

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