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Spanier jagen Clementinendiebe

Landwirtschaft

Jagd auf illegale Früh-Clementinen in Spanien

Frühe Sorten erscheinen zuerst auf dem Markt und erzielen höhere Preise. So kommen bestimmte Früh-Clementinen aus Spanien bereits in den ersten Septemberwochen in die Geschäfte. Die Züchtungsarbeit für frühe Sorten haben sich Firmen patentieren lassen, die Ableger auch an andere Plantagenbetreiber verkaufen – gegen eine Lizenz.

Das Online-Magazin sitrus.eu berichtet hingegen von zunehmendem Schwarzanbau von vier Früh-Clementinen. Die Betreiber besorgen sich illegal Ableger früher Sorten und pfropfen sie eigenen Bäumen auf, so dass die Herkünfte möglichst nicht mehr zu erkennen sind.

Ursache für den Schwarzanbau sind fehlende Kontrollen. Die vier Züchter bieten den illegalen Plantagenbetreibern eine Nachzahlung von 2,50 Euro pro Pflanze für die Legalisierung der Plantagen an. Wer mittels DNS-Analyse vom Weiteranbau illegaler Clementinen überführt wurde, muss mit einer Strafzahlung von fünf Euro je Pflanze rechnen. Sollte auch das nicht zu einem Erfolg führen, drohen die Züchter mit dem Gerichtsweg. Da wurde schon einmal ihrem Sinne bei der Sorte „Nadorcott“ eine Rodung illegaler Plantagen durchgesetzt.

roRo

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