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Südallianz für Umgang mit Wölfen

Landwirtschaft

Länderübergreifendes Wolfsmanagement im Süden beginnt

Mit dem Start einer Managementgruppe starten die vier Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland in ein länderübergreifendes Konzept im Umgang mit Wölfen.

Baden-Württemberg stehe wie andere Bundesländer auch vor der Herausforderung, dass sich Wölfe in Deutschland wieder ausbreiten, erläuterte der Umweltminister Franz Untersteller. Da Wölfe sehr mobil seien und keine Ländergrenzen kennen, liege eine länderübergreifende Zusammenarbeit nahe. Ziel sei ein umfassendes Wolfsmanagement, das sowohl Nutztierhalterinnen und -halter und deren Tiere und wirtschaftliche Existenz schütze, als auch dem Artenschutz gerecht werde, so Untersteller. „Wir haben vereinbart, uns dabei gegenseitig zu unterstützen, Kenntnisse auszutauschen, Erfahrungen und Knowhow zu teilen sowie Personal bereitzustellen.“

Zunächst einmal gehe es um die Besenderung von Wölfen, um das Wanderverhalten zu dokumentieren. Auf dieser Grundlage sollen dann Aktivitäten für den Schutz von Mensch und Weidetier erarbeitet werden.

Untersteller betont, dass die Entscheidung über einen Abschuss jedem einzelnen Land unterliege. Die Kosten für den Einsatz des Eingreifsteam teilen sich die Länder allerdings.

roRo

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