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Tansania kauft eigene Cashewnüsse auf

Landwirtschaft

Präsident Magufuli will höhere Preise für Bauern durchsetzen

Nachdem der Handel keine höheren Preise für Cashewnüsse akzeptiert hat, kündigte Tansanias Präsident John Magufuli den Kauf der Gesamternte von 220.000 Tonnen durch die Regierung an und hofft auf eine Preissteigerung um 94 Prozent. Seit Jahresbeginn ist der Preis für eine Tonne Cashewkerne von 9.500 auf 7.500 US-Dollar gefallen.

Die Nüsse haben dem Land über den Export im letzten Jahr 540 Millionen US-Dollar eingebracht. Doppelt so viel wie im Vorjahr. 75 Prozent der ostafrikanischen Cashewnüsse stammen aus Tansania. Die Verarbeiter in Vietnam und Indien werden als erstes den Effekt zu spüren bekommen. Die Ankündigung von Mitte November stößt aber auf Zweifel im eigenen Land. Nach Ian Dyas von der Consulting Group Hacking in London habe das Land nicht die notwendige Logistik und Lagermöglichkeiten, die Ernte aus der Zeit August bis Dezember einzulagern. Die kenianische Zeitung „Standard Media“ berichtet vom Militäreinsatz zur Sicherung der Lager.

roRo

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