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Thüringen sucht stabile Bodenpreise

Landwirtschaft

Workshop zur Bodenmarktpolitik

Im bundesweiten Vergleich hat Thüringen die niedrigsten Preise und einen stabilen Bodenmarkt. Der durchschnittliche Kaufpreis je Hektar lag 2016 in Thüringen bei 9.684 Euro, in den ostdeutschen Ländern bei 13.811 Euro, deutschlandweit bei 22.310 Euro und in den alten Bundesländern bei 32.503 Euro. Regional differenziert werden auch in Thüringen Spitzenpreise wie in den Altbundesländern gezahlt und Tendenzen zu Flächenkonzentrationen beobachtet.

Auf einem Workshop wollen Wissenschaftler die Möglichkeiten ausloten, die Bodenpreise im Bundesland zu stabilisieren. „Die Boden- und Pachtpreise in Deutschland steigen und die Flächenkonzentration nimmt zu“, sagt vorab der Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl. „Thüringen hat deutschlandweit noch die niedrigsten Bodenpreise. Es ist dennoch notwendig, dass wir uns in dem Workshop sachlich mit dem Thema Bodenmarkt auseinandersetzen, Ursachen für den Preisanstieg analysieren und politische Handlungsoptionen diskutieren.“

TMIL; roRo

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