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Tönnies passt Preismaske an

Landwirtschaft

Tönnies legt Preise für Übergewicht fest

Die Handelsklassen sind genau festgelegt. Klassifizierer am Schlachtband beurteilen die halbe Schweine [1]. Nachdem die Tiere in den Ställen nach dem Schließen von Schlachthögen weiter gewachsen sind, brauchen die Klassifizierung und die Bezahlung eine ergänzende Preismaske. Nachdem Tönnies neue Lüftungsanlagen für den Zerlegebereich angeschafft hat, die in der Stunde die Luft 2,5 Mal austauschen und die Zahl der Viren in der Umluft reduzieren, steigert der Betrieb langsam seine Schlachtkapazität.

Wie lange der Stau in den Ställen anhalten wird, bleibt offen. Das Unternehmen aber musste sich bei der Klassifizierung und Bepreisung etwas einfallen lassen. Mit Wirkung vom 23. Juli wird die Abrechnungsmaske nach dem Muskelfleischanteil an die schwereren Tiere angepasst. Der Gewichtskorridor wird insgesamt um sieben Kilo nach oben verschoben. Diese Anpassung gilt für die Schlachtstandorte Rheda-Wiedenbrück, Weißenfels sowie Sögel.

Bei der Abrechnung der Masteber wird Tönnies ebenfalls auf die erhöhten Schlachtgewichte reagieren und Masteberpartien mit einem durchschnittlichen Gewicht von mehr 105 kg mit mindestens 0,940 Indexpunkte/kg auf Basis der Autofom-Daten bewerten. Zusätzlich zur Maskenerweiterung werden wir Tiere mit einem Schlachtgewicht von mehr als 120 kg mit einem Mindestpreis von 1,00 €/kg Schlachtgewicht abrechnen.

Lesestoff:

[1] Was wird vom wem wie Klassifiziert: https://herd-und-hof.de/landwirtschaft-/seuropz-beim-schwein.html

roRo

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