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Veterinäre warnen vor MKS in der Türkei

Landwirtschaft

Zollvorschriften bei Türkeieisen einhalten

Im letzten Jahr trat die Maul- und Klauenseuche in der Türkei mehr als 1.100 Mal auf. Seit Jahresbeginn sind erneut 32 neue Fälle zu verzeichnen. Die Bundestierärztekammer nimmt die Vorfälle sehr ernst, weil das Krankheitsgeschehen schnell in die EU überspringen kann, warnt ihr Präsident Prof. Dr. Theo Mantel.

Daher sollen keine Lebensmittel aus der Türkei eingeführt werden. Auch tierische Produkte wie Hörner und Felle sollten nicht in die EU mitgenommen werden. „Der primäre Übertragungsweg ist der Personenverkehr, also Menschen, die mit den Tieren in Berührung kommen. Strikte Hygienemaßnahmen sind hier von allergrößter Wichtigkeit: Kleidung ist entsprechend zu wechseln und zu desinfizieren, Unbefugte dürfen keinen Zugang zu den Stallanlagen haben. Ebenso große Bedeutung kommt den Transportfahrzeugen aus der Türkei zu: Sie müssen nach jedem Transport entsprechend gründlich gereinigt und desinfiziert werden.“

Gegen MKS wird nicht geimpft. Ein Ausbruch des Virus, das auch für den Menschen gefährlich werden kann, müsse unbedingt verhindert werden. In England mussten im Jahr 2001 mehr als sechs Millionen Tiere wegen Ausbruch der MKS gekeult werden.

roRo

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