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Vorteile für US-Mais in Südamerika

Landwirtschaft

US-Maisexporte nach Südamerika erholen sich

Die US-Maisexporte nach Südamerika waren in den letzten Jahren eingebrochen [1]. Ein Grund waren die nicht in Kraft getretenen Freihandelsabkommen. Seit erfolgreichem Abschluss mit Kolumbien und einem Preisverfall auf den internationalen Märkten, bekommen die amerikanischen Maisbauern neue Chancen für den Export Richtung Süden. In Peru und Kolumbien greifen derzeit Preisabsicherungsinstrumente, die Mais aus Brasilien und Argentinien teurer machen als amerikanische Ware, teilt das U.S: Grains Council mit. Um ihre alten Kunden wieder zu gewinnen, haben die Amerikaner einen aktuellen Qualitätsbericht über amerikanischen Mais über in Costa Rica, Panama, Peru und Kolumbien verteilt.

Diese Länder sind Nettoimporteure von Mais und suchen nach Informationen über die Qualität der Ware, sagte Kurt Schultz, Regionaldirektor des USGC am Wochenende. Mit dem seit September 2013 laufenden Maisjahr können die US-Exporteure zufrieden sein. Bislang haben sie rund 12 Millionen Tonnen Mais exportiert. Im Vorjahreszeitraum lag die Menge bis Mitte April lediglich bei vier Millionen Tonnen.

Lesestoff:

Verschlafen die USA das Freihandelsabkommen mit Kolumbien? (Seit 2012 ist es schließlich in Kraft getreten)

roRo

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