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Walnussfruchtfliege in Brandenburg

Landwirtschaft

Befallene Walnüsse entsorgen

Rhagoletis competa und Rhagoletis suavis sind zwei der Walnussfruchtfliegen, die sich in Brandenburg in nahezu allen Landesteilen etabliert haben. Die Walnussbäume selbst bleiben zwar verschont, aber die Nüsse werden schwarz, unansehnlich und sind nicht mehr zu verwerten.

Bereits im Juli legen die Weibchen ihre Eier in den noch grünen Walnüssen ab. Die Larven schädigen dann die Frucht von innen, was an einer schwarzen Färbung und schleimigen Konsistenz zu erkennen ist. Die Larven fallen mit den Walnüssen zu Boden und verpuppen sich in der oberen Bodenschicht.

Laien können den Befall kaum vom Krankheitsbild durch den Pilz Marssonia juglandis oder durch das Bakterium Xantomonas juglandis unterscheiden.

Eine Bekämpfung der Walnussfruchtfliege ist derzeit nicht möglich. Gelbschalen im Juli können die Zahl der Fliegen etwas reduzieren. Da die Fliegen eine lange Entwicklungszeit haben und im Siedlungsraum die Dichte der Walnüsse hoch ist, reicht auch eine Bodenabdeckung nicht aus. Das Landwirtschaftsministerium empfiehlt kleinkronige Bäume oder einzelne Astparteien vor Flugpartei der Fliegen im Juli mit Netzen zu schützen. Natürliche Gegenspieler des Schädlings sind Laufkäfer, Puppenräuber und Vögel.

Lesestoff:

Details zur Walnussfruchtfliege finden Sie unter www.isip.de

roRo

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