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Weinberge bremsen Feuer

Landwirtschaft

Flammen finden weniger Nahrung im Weinberg

Die jährlich immer wieder aufkommenden verheerenden Brände in den USA lassen Weinberge mitunter aus. Das haben in diesem Oktober auch die mit 20 km/h ausbreitenden  Wildfeuer in den kalifornischen Regionen Napa und Sonoma gezeigt. Selbst der New York Times ist das aufgefallen. Ein Reporter, der durch die verbrannten Regionen reiste verzeichnete die nahezu unzerstörten Weinberge der großen Winzereien wie Signorello, Silverado Trail und Paradise Ridge. Andere wiederum wurden völlig zerstört.

Rhonda Smith ist Weinbauberaterin in den USA und hat in einem Radiobeitrag des Landwirtschaftsministeriums die Gründe genannt. Weinberge stoppen die Feuer zwar nicht; wegen des verhältnismäßig geringen Holzaufkommens aber verlangsamen sie die Buschfeuer. Gelegentlich äschert das Feuer auch nur die Vegetation zwischen den Rebstöcken ein und lässt die Reben unberührt.

Wenn der Weinberg wirklich niederbrennt, dann liegt es eher an seiner direkten Lage neben Wäldern mit dichter Vegetation und vielen Koniferen. Da findet das Wildfeuer so viel Nahrung, dass die Feuerwalze auch den Weinberg zerstört.

Roland Krieg

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