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Weniger Silomais in Brandenburg

Landwirtschaft

Mais: Die Hälfte geht in die Brandenburger Futtertröge

Im letzten Jahr wurde der Maisanbau wegen der Auswinterung überall in Deutschalnd ausgebaut. Dass der Maisertrag in diesem Jahr wieder zurück geht, ist natürlich. Aber auch gegenüber den Vorjahren haben die Brandenburger Bauern weniger Silomais geerntet. Nur fünf Millionen Tonnen haben sie eingefahren. Im letzten Jahr waren es 6,4 und im Jahr davor sechs Millionen Tonnen.

Grund für die geringere Maisernte war die späte Aussaat in diesem Jahr und der ungünstige Witterungsverlauf, teilt das Statistische Amt Berlin-Brandenburg mit. Mit 306,8 Dezitonnen (dt) haben die Bauern fast 56 dt weniger geerntet.

Die Anbaufläche für Silomais blieb 2013 mit 163,800 Hektar auf Vorjahresniveau. Der für Körnermais hingegen sank um drei Prozent. Nach Roggen bleibt Silomais die wichtigste Kultur in Brandenburg. Dabei holt die Verwendung für die Biogasanlage auf. Wurden 2010 noch zwei Drittel als Futter verwendet, sind es 2013 nur noch 52 Prozent. 48 Prozent wandern in die Biogasanlagen.

Die höchsten Erträge gab es in der Uckermark und in Märkisch-Oderland mit 399,7 und 338,5 dt/ha.

roRo

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