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Weniger Wildverbiss in Bayern

Landwirtschaft

Bayerische Verjüngungsinventur im Wald

Seit der letzten Erhebung vor drei Jahren hat der Wildverbiss an bayerischen Jungbäumen abgenommen. Das „Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2012“ zeigt, dass der Anteil abgerissener Leittriebe bei Nadelbäumen von sechs auf vier Prozent zurückgegangen ist. Bei Laubbäumen ist der Verbiss von 24 auf 18 Prozent gesunken. Agrarminister Helmut Brunner kommentiert das Ergebnis; „In den vergangenen Jahren ist es vielerorts gelungen, Wald und Wild miteinadner in Einklang zu bringen.“ Möglich gemacht habe das die Zusammenarbeit zwischen Waldbesitzern und Jägern.

Regional gibt es jedoch Unterschiede. So hat sich die Situation der Bergwälder nicht verbessert, wo der Verbiss der Tanne, die so wichtig für die Stabilisierung der Bergwälder ist, unverändert hoch ist. In den Bergwäldern müsse die Bejagung erhöht werden, während in zwei Dritteln der rund 750 bayerischen Hegegemeinschaften die Bejagung stabil gehalten oder sogar abgesenkt werden kann.

Die Verjüngungsinventur wurde zum zweiten Mal seit 1986 durchgeführt. Dafür wurden 21.886 Verjüngungsflächen mit zwei Millionen Bäumen untersucht.

Lesestoff:

Details zum Gutachten gibt es auf www.forst.bayern.de in der Rubrik Jagd

roRo; Grafiken: StMELF

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