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Westfleisch mit gutem Jahresabschluss

Landwirtschaft

Mehr als acht Millionen Schweine geschlachtet

Westfleisch hat das Geschäftsjahr 2016 positiv abgeschlossen und ist zurück in der Erfolgsspur. „In 2016 hat unser Unternehmen einen erfreulichen Jahresüberschuss erwirtschaftet. Erstmals in der Unternehmensgeschichte haben wir über 8 Millionen Schweine geschlachtet“, erklärte der geschäftsführende Vorstand Carsten Schruck (43) auf der Generalversammlung der Westfleisch SCE am Montag. „Das sind gute Ergebnisse, die uns Rückenwind für das laufende Jahr und darüber hinaus geben“. Weiter kündigte Schruck an, die Dividende von 2,5 % auf Geschäftsguthaben‐Einlagen sowie einen nach Tierarten gestaffelten Sonderbonus auszuschütten.

Die Unternehmensgruppe erzielte einen Umsatz von 2,47 Milliarden Euro ‐ ein Plus von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr ‐ und einen Jahresüberschuss von rund 13 Millionen Euro. Trotz des Wegfalls von gut 20 % der Produktionskapazitäten durch die Brandkatastrophe am Standort Paderborn vor über einem Jahr, konnten die Marktanteile teilweise sogar ausgebaut werden. So stieg der Absatz von Schweinefleisch um 8,1 % auf rund 639.000 Tonnen, der von Rindfleisch um 2,8 % auf gut 106.000 Tonnen. Der Exportmarkt spielt dabei abermals eine wichtige Rolle: 43 % der Erzeugnisse wurden ins EU‐Ausland und in Drittländer verkauft.

Der Ausblick ist herausfordernd. „Das Kastenstand‐Urteil, das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration oder das staatliche Tierwohllabel sind große Herausforderungen für die Landwirtschaft und unsere Genossenschaft“, führte Vorstandsmitglied Johannes Steinhoff aus. Der Strukturwandel setze sich auf Erzeuger und auch auf Industrieseite fort, was zu einer weiteren Marktkonzentration führe.

roRo

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