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Wildschweinbejagung in RP mit Hindernissen

Landwirtschaft

Empfehlungen zur Wildschweinjagd in RP ohne FJG-Süd

Das Handlungsprogramm zur Wildschweinbejagung in Rheinland-Pfalz will den überhöhten Wildschweinbeständen Herr werden und damit das Risiko für eine Krankheitsverbreitung minimieren. Die Empfehlungen für das Jagdjahr 2015/2016 wurden lange nicht fertig gestellt, weil die Jäger mit einigen Formulierungen nicht einverstanden waren. So sei eine „ganzjährig intensive“ Bejagung derzeit nicht erforderlich. Noch vor drei Jahren verfehlten die Jäger die bisherige Rekordstrecke von 80.000 Sauen nur knapp. Die Reduktion in den Folgejahren habe die Wildschadenssituation wesentlich entspannt, so dass eine ganzjährige und intensive Bejagung nicht notwendig sei. Vor allem sollte der Fokus „auf den dringend notwendigen Mutterschutz“ gelenkt werden, dem zu wenig Gewicht beigemessen werde.

Um das seit 1999 bestehende Handlungsprogramm fortzuführen gab es etliche Kompromisse, die allein an der Fachgruppe Jagdgenossenschaften im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd scheiterten.

Das beklagen sowohl der Landesbauernverband Rheinland-Pfalz als auch mittlerweile der Landesjagdverband, der die Handlungsempfehlungen, die vom Ministerium unterschrieben sind, als Programm der obersten Jagdbehörde, auf seiner Webseite veröffentlicht hat.

Im vorgestellten Kommentar präzisiert Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbandes, die Ansprache vor allem einzeln kommender Sauen: Viele Bachen haben in diesem Jahr spät gefrischt und führen auch jetzt noch, in der Zeit der Bewegungsjagden, Frischlinge mit sich. Die Mitglieder sollen eine erhöhte Vorsicht walten lassen.

Lesestoff:

Das Handlungsprogramm finden Sie auf den Seiten des www.ljv-rlp.de und www.bwv-rlp.de

roRo

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