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Wissenschaftstagung Ökolandbau in Kassel

Landwirtschaft

Hessen ist Forschungsschwerpunkt für den Ökolandbau

Das Bundesland Hessen hat zahlreiche Forschungsinstitute für den Ökolandbau. In Frankfurt sitzt das Forschungsinstitut für biologischen Landbau und in Witzenhausen ist der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaft der Universität Kassel zu finden. Die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen ist seit 1998 der Lehr- und Versuchsbetrieb der Universität Kassel. Auch die Justus-Liebig Universität Gießen forscht zu Ökolandbau und betreibt den Gladbacher Hof als Versuchsbetrieb. An der Hochschule Geisenheim wird der ökologische Weinanbau untersucht und weiterentwickelt. Darüber hinaus will Hessen ein Leibniz-Institut für Agrarsystemforschung etablieren.

Am Mittwoch startete die Wissenschaftstagung ökologischer Landbau in Kassel mit einer Rede der Landwirtschaftsministerin Priska Hinz: „Wir fördern eine Landwirtschaft, die im Einklang mit der Natur arbeitet statt die eigenen Grundlagen aufzuzehren. Der Ökolandbau geht am schonendsten mit unseren natürlichen Ressourcen um und auch die konventionellen Betriebe entwickeln sich immer weiter und nutzen umweltschonende Methoden. Um hier noch besser zu werden brauchen wir neue Ideen, Forschung und mutige Umsetzung.“

Hessen will den Anteil der Flächen für den Ökolandbau bis 2025 durch gezielte Förderung auf 25 Prozent zu erhöhen. Zusätzlich werden alle Landwirte beratend und finanziell unterstützt, die grundwasserschonend, energieeffizient und tiergerecht arbeiten. Im Rahmen der Ökomodellregionen werden Vermarktungsstrukturen vor Ort erhalten und weiter ausgebaut, um die Landwirtschaft in Hessen zu stärken.

roRo

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