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ZVG-Positionspapier Pflanzenschutz

Landwirtschaft

Pflanzenschutz mit Augenmaß

In einem Positionspapier hat der Zentralverband Gartenbau (ZVG) die Sicherstellung der Vielfalt im Pflanzenschutz gefordert. Die Bewertung der Pflanzenschutzmittel müsse pragmatisch sein. Für eine effiziente und ökologisch schonende Pflanzenproduktion seien diese ein unverzichtbarer Baustein.

- Wirksame Maßnahmen im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes reduzieren chemische Mittel auf das notwendige Maß. Für den
Produzenten ist zudem das Ausfallrisiko durch Krankheiten und Schädlinge minimiert.

- Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist ein unverzichtbarer Baustein eines nachhaltigen Pflanzenschutzes. Er sichert Erträge, sorgt für vielfältige und qualitativ hochwertige Erzeugnisse und bedeutet gleichzeitig eine Sicherung der Erlöse für die Gärtner.

- Der deutsche Obst- und Gemüsebau, genauso wie der Zierpflanzenbau und die Baumschulen brauchen ein klares Bekenntnis der Politik zum chemischen Pflanzenschutz. Es geht um den Erhalt der Betriebe, den Erhalt einer Branche, den Erhalt von Kulturlandschaften und um den Erhalt der vom Verbraucher gewünschten regionalen Produktion.

Neue Leitfäden für die Zulassung würden zu neuen Begrenzungen führen, wenn die deutlich strengeren Anforderungen wie für Bienen erfüllt werden müssten. Der Schutz der Bestäuber müsse gewährleistet sein, „allerdings mit einer wissenschaftlich klar begründeten Risikoabwägung“.

Nationale Ergänzungen zum Zulassungs- und Bewertungsbericht sollten unterlassen werden. Auch der Plan Ausgleichsflächen für Flächen mit Pflanzenschutzmittelanwendungen zu schaffen lehnt der ZVG ab

Lesestoff:

Das komplette Positionspapier finden Sie unter www.g-net.de

roRo

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